Geschichte

Die Geschichte des unserHaus e.V. seit 1978 – ein fortlaufendes Projekt.

1978

  • Ende des Jahres treffen sich 20-30 Jugendliche mit dem Ziel, ein selbstverwaltetes Jugendzentrum zu erreichen.
  • Grund dafür: Die von allen gleichsam schlecht erfahrenen Freizeitmöglichkeiten in Bergedorf.

1979

  • Der Jugendverein wird gegründet. Unter den Jugendlichen in Bergedorf erlangt der Verein eine breite Basis.
  • Auch auf politisch kommunaler Ebene wird sich herangetastet, an SPD, Bezirks- und Jugendamt.

1980

  • Das zweite Jahr zeichnet sich durch die Jugendzentrumsbewegung.
  • Radikale Aktionen, wie die Hausbesetzung in der Alten Holstenstraße und nachfolgende Tumulte bilden eine Seite der Aktivitäten, der Dialog mit der etablierten Politik wie Verhandlungen und Podiumsdiskussionen mit der SPD die andere.

1982

  • Die Möglichkeiten des Jugendzentrums werden genutzt: Café im ersten Stock, Musik, Theater und Film im Erdgeschoss.
  • Überlastung der aktiven Mitglieder führt zu Krisendiskussionen, politisch wird das Zentrum jedoch nicht gestört.

1983

  • Der Alltag im Jugendzentrum geht weiter.
  • Die Grenzen des Provisoriums in der Wentorfer Straße werden deutlicher, nach internen Krisendiskussionen entstehen die Ideen Café Flop und Galerie Schwellenangst.

1984

  • Die Eröffnung von Café Flop und Galerie Schwellenangst sorgt für Kontroversen mit der CDU, die die neuen Ideen im Unser Haus e.V. nicht als förderungswürdige Jugendarbeit ansieht.
  • Aufgrund dessen wird Galerie Schwellenangst geschlossen.

1985

  • Die öffentliche Auseinandersetzung über Stadtteilkulturpolitik geht weiter.
  • Das Jugendzentrum der Wentorfer Straße entwickelt sich mehr und mehr zum generationsübergreifenden Stadtteilzentrum.
  • Die "Bergedorfer Jugendtage" provozieren eine Auseinandersetzung zwischen SPD und CDU.

1986

  • Die CDU bezichtigt den Verein – sowie andere Jugendzentren – der Veruntreuung von Steuergeldern.
  • Tschernobyl beschäftigt die politische Gruppe des Vereines.

1987

  • Das Café und die Galerie des Hauses werden gut besucht, jedoch läuft das Selbstverwaltungsmodell nicht problemlos.
  • Unser Haus führt einen Prozess um das Aushängen von Transparenten an der Wentorfer Straße und gewinnt.

1988

  • Steine fliegen in die Fenster des Café Flop. Neonazis und Skins treten wieder verstärkt in der Öffentlichkeit Bergedorfs auf.
  • Erstmals findet eine große Demo gegen Ausländerfeindlichkeit und Neonazis in Bergedorf statt.